Brauhaus Faust

Kunde:

Das Brauhaus Faust ist eine Brauerei mit langer Tradition. Gegründet 1654, wird das Brauhaus seit 1996 in vierter Generation von Faust-Familienmitgliedern geführt.

Firmensitz:Miltenberg, Deutschland

Branche:Getränkeindustrie

Website:

faust.de


Maschinenbau für Hopfen und gelbe Kästen

Getränkelogistik ohne Mehrfach-Palettengeräte für Gabelstapler? Seit Jahrzehnten undenkbar. Die KAUP GmbH Co. & KG (KAUP) entwickelt und produziert diese Anbaugeräte mit zwei, drei oder vier Gabelpaaren und einer Tragfähigkeit von bis zu zwölf Tonnen. Zwei Mehrfach-Palettengeräte aus dem großen KAUP-Produktportfolio nutzt das Brauhaus Faust in Miltenberg seit einigen Jahren.

Es herrscht rege Betriebsamkeit auf dem Betriebshof des Brauhauses Faust in Miltenberg am Main. Eigene LKW kommen, Speditionslieferwagen verlassen den Hof. Mal muss Hopfen verladen werden, mal sind es Fässer. An diesem Frühjahrsmorgen dominieren aber wie so oft Paletten mit den gelben Kästen des Brauhauses Faust das Ladegut. Das Brauhaus Faust ist eine regional verankerte Brauerei vom bayerischen Untermain - Churfranken, wie man hier sagt. Mit ihren etwa 50 Mitarbeitern ist Faust wahrlich kein Schwergewicht der Branche - aber trotzdem 'Brauerei des Jahres 2018'. Ein Schwergewicht möchte man auch nicht sein. Vielmehr lässt man seine Biere für sich sprechen: vom klassischen Pils über Helles bis hin zum hippen Craft-Bier. Denn es reicht dem Familienunternehmen, in der Region bekannt und erfolgreich zu sein - gemäß dem Slogan: "Faust. Das bleibt unter uns."

Brauen in der Altstadt - Abfüllen im Gewerbegebiet

Mehrfach ausgezeichnet, operiert das Brauhaus seit Jahren an der absoluten Kapazitätsgrenze - mit einer Eigenheit von Faust, die aber weiteres Wachstum nicht verhindert. Es ist die Zweiteilung von Produktion - also dem Brauen - und Abfüllung/Versand. Während die Braumeister in der historischen Altstadt von Miltenberg - im sogenannten Schwarzviertel - ihrem prämierten Handwerk nachgehen, erfolgt die Abfüllung an einem anderen Ort: in einem Gewerbegebiet am Ortsrand. Der Betriebshof ist nicht so groß wie man es vielleicht von anderen Brauereien kennt. Wenn bei Faust drei Lastzüge auf dem Platz stehen, wird es schon eng für die zwei eingesetzten Linde-Stapler E30-600, die hier tagtäglich im Einsatz sind. Ausgestattet sind sie mit Anbaugeräten von KAUP. Typisch für den Einsatzfall ist die Wahl der Anbaugeräte: Mehrfach-Palettenklammern beziehungsweise Mehrfach-Palettengeräte. So nennt der Maschinenbauer aus dem benachbarten Aschaffenburg seine Produkte. Bei Faust im Einsatz: ein Doppel-Palettengerät 3T429 und ein Dreifach-Palettengerät 3T429B-1-2-3 - jeden Tag mindestens sieben Stunden. Oft draußen - bei Wind und Wetter, auf leicht unebenen Untergrund. Mal Vollgut, mal Leergut.

 

"Beide Geräte nehmen wir ganz schön ran", sagt Jochen Schell, bei Faust verantwortlich für Versand & Disposition, "und das schon seit sieben und vier Jahren." Dass die Anbaugeräte trotzdem ihr tägliches Pensum schaffen, hat mehrere Gründe: wartungsfreundliche, ausgereifte Konstruktion und Kundennähe und einen guten Service. Das erklärt auch die Zufriedenheit von Schell mit den Anbaugeräten: "KAUP ist das Beste, was uns passieren konnte."

Serienausstattung des Anbaugeräts reicht aus

Besondere größere Anpassungen brauchen die Anbaugeräte nicht. Sie sind von Haus aus sehr gut auf ihren Einsatz vorbereitet. Deshalb sind die Öffnungsbereiche ebenso Serie wie Gabellängen und Seitenschübe. Zwei kleine Änderungen gibt es dennoch - eine an jedem Gerät. Die Doppel-Palettenklammer - wie sie am Markt und von Nutzern gerne bezeichnet wird - hat verstärkte Lastschutzgitter, um ein 'Umbiegen' beim Rückwärtsfahren zu verhindern. "Unsere Fahrer müssen hier auf viele Dinge gleichzeitig achten", erklärt Schell die Modifikation, "und da passiert es schon mal, dass man irgendwo hängenbleibt." Die geänderten Lastschutzgitter halten das aus, und nichts reißt ab oder verbiegt sich.

Die Modifikation des Dreifach-Palettengeräts wiederum trägt den größeren Ausmaßen des Anbaugeräts Rechnung: Am jeweiligen Ende des Klammerkörpers befinden sich links und rechts auffällige gelbe Flags. "Die machen das Rangieren so viel einfacher"; begeistert sich Schell auch noch Jahre nach Indienststellung der T429B-1-2-3 über die simple Veränderung. "Man weiß auf den ersten Blick, wo das Gerät aufhört"; so Faust-Versandprofi weiter, "und das beschleunigt unsere Prozesse enorm. Wir sparen schlichtweg jeden Tag eine Menge Zeit mit diesem Gerät." Weiterer positiver Effekt: Die Unfallgefahr für seine Fahrer ist reduziert, die Ausfallzeiten gesenkt.

Aber warum hat das Brauhaus Faust überhaupt ein solch relativ großes Anbaugerät für den überschaubaren Betriebshof angeschafft? "Wir wollten die damals neue Doppel-Palettenklammer T429C testen, um einen neuen Stapler damit auszurüsten", erläutert Schell die Ausgangslage. "Im Vorfeld des Testeinsatzes diskutierten wir mit KAUP aber auch andere Lösungen. Eine davon war die Dreifach-Klammer. Und für die haben wir uns letztendlich entschieden." Der größte Vorteil: die hinzu gewonnene Variabilität. Ist es nötig, LKW schnell mit Vollgut zu beladen, können drei Paletten auf einmal den Ladeprozess beschleunigen. Muss hingegen eine einzelne Palette in ein Kuriertransporter gesetzt werden, sind die drei Gabelpaare schnell für die Aufnahme zusammengeschoben.

Bildergalerie:


Mehr Informationen zum Seriengerät:

Mehrfach-Palettengeräte sind bei KAUP seit Jahrzehenten fester Bestandteil des Produktportfolios, insbesondere Doppel-Palettengeräte. KAUP ist es gelungen, in der aktuellen T429C sein ganzes Know-how auf dem Gebiet des Mehrfach-Palettenhandlings zu bündeln. Das merkt der Nutzer mit: optimalsten Sichtverhältnissen, dem geringsten Vorbaumaß und der größten Resttragfähigkeit am Markt. Und wie immer bei KAUP kann auch die T429C individualisiert werden. Stichworte: Angepasste Öffnungsbereiche und unabhängige Steuerung einzelner Gabelpaare für individuelles Palettenhandling.

direkt zu Anbaugerät: Doppel-Palettengerät T429C