17.09.2015  |  KAUP

ZUGFeRD werden! KAUP sucht Pilotkunden für neues elektronisches Rechnungsformat

Aschaffenburg, 17. September 2015 - Sie wollen Teil eines zukunftsweisenden Projektes sein und frühzeitig vom papierlosen Rechnungsaustausch mit KAUP profitieren? Dann werden Sie zum ZUGFeRD!

Was muss ich dafür tun? Welche Voraussetzungen gibt es?

Der erste Schritt ist ganz einfach: Wenden Sie sich bitte an KAUP. Sie erreichen uns am schnellsten über die E-Mail-Adresse: zugferd@kaup.de

Zwei Grundvoraussetzungen gibt es allerdings: Zum einen sollten Sie in einer aktiven Kunden-Lieferanten-Beziehung zu KAUP stehen. Und zum anderen ist es nötig, dass Ihre hausinterne Software bereits die Möglichkeit bietet, das ZUGFeRD Format zu verarbeiten.

Hintergrund - was ist ZUGFeRD?

ZUGFeRD steht für 'Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland' und ist eine Spezifikation für das gleichnamige Format elektronischer Rechnungen. Das Rechnungsformat wurde vom Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD - www.ferd-net.de) in Zusammenarbeit mit Verbänden (u. a. BITKOM, BDA), einigen Bundesministerien und Unternehmen entwickelt.

Ziel von ZUGFeRD ist es, Rechnungen zwischen Unternehmen untereinander und der öffentlichen Verwaltung schnell und komfortabel auszutauschen. ZUGFeRD soll also Kosten reduzieren und Prozesse optimieren. Möglich wird das, weil ZUGFeRD keinerlei Anforderungen an die Übertragung der Rechnungen stellt und auch keine gesonderten Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien benötigt.

Was plant KAUP?

Im ersten Schritt hat KAUP bereits die systemseitigen Voraussetzungen geschaffen, um die Kundenrechnungs-PDF’s im ZUGFeRD-Format anbieten zu können. Jetzt wollen wir Erfahrungen mit dem noch sehr jungen Format sammeln - in einem gemeinsamen Pilotprojekt mit Ihnen.

Was bringt ZUGFeRD?

Das Bundeswirtschaftsministerium beziffert die durchschnittliche Ersparnis mit ZUGFeRD auf 9,27 Euro pro Rechnung. Ermöglicht wird dies mit einer Verschlankung des gesamten Rechnungseingangsprozesses, denn:

  • Medienbrüche werden vermieden,
  • die manuelle Rechnungsprüfung bzw. -korrektur reduziert sich auf Rechnungen mit Abweichungen zur Bestellung,
  • Fehler bei der manuellen Erfassung werden ausgeschlossen,
  • manuelle Archivierungstätigkeiten entfallen - das gelieferte PDF/A-3 ist zur Langzeitarchivierung geeignet - und
  • Skontofristen können besser eingehalten werden.

Trotzdem gibt es für den Rechnungsempfänger kein Risiko, da er wie bisher auch ein Rechnungs-PDF erhält - allerdings angereichert mit einer eingebetteten maschinenlesbaren XML-Datei gemäß ZUGFeRD-Spezifikation.


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