Langjährige Partnerschaft erfolgreich fortgesetzt

Aschaffenburg, 11. Juni 2026 – Anfang Mai war es nach nur etwa 18 Monaten Projektlaufzeit soweit: In Bötzingen, unweit der Universitätsstadt Freiburg, wurden insgesamt 32 KAUP-Anbaugeräte an die SMP Deutschland GmbH übergeben.

Empfänger dieser großen Lieferung ist SMP. Die drei Buchstaben stehen für Samvardhana Motherson Peguform. Dahinter verbirgt sich einer der am schnellsten wachsenden Automobilzulieferer. Das Unternehmen ist weltweit in zehn Ländern aktiv und hat allein in Deutschland 14 Standorte. Dennoch ist SMP eines dieser Unternehmen, das die breite Öffentlichkeit nicht kennt, obwohl dessen Produkte täglich von vielen Menschen betrachtet oder angefasst werden. Warum ist das so? Das Unternehmen entwickelt und fertigt Kunststoffteile für den Innen- und Außenbereich von Fahrzeugen – also Produkte wie beispielsweise Mittelkonsolen, Türverkleidungen oder Stoßfänger. Für deren Handling in der Produktion und innerbetrieblichen Logistik benötigte SMP im Rahmen eines Flottentauschs neue Gabelstapler und die passenden Anbaugeräte. 

Die Stapler sind überwiegend elektrische Linde-Gabelstapler der Baureihe 1252-01 in unterschiedlichen Traglasten sowie ein H80D/1100. Alle Trägerfahrzeuge wurden von der Schöler AG, dem regionalen Linde-Händler, geliefert. An den roten Staplern kommen am ganzen Standort im Zwei-/Dreischichtbetrieb 30 integrierte Zinkenverstellgeräte T466BIZA in unterschiedlichen Tonnagen, eine drehbare Klammergabel 2T451A sowie ein Kranausleger 10T183C zum Werkzeughandling zum Einsatz.

Zinkenverstellgeräte mit Besonderheiten

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Projektverlauf“, sagt Walter Keyßner, Vertriebsbeauftragter bei Schöler. Warum? „KAUP war richtig schnell“, erläutert der Staplerprofi begeistert, „denn vom Auftrag bis zur Indienststellung der vielen Anbaugeräte verging kein halbes Jahr.“ Besonders bemerkenswert: Die Zinkenverstellgeräte sind keine Seriengeräte. Neben der Integration in den Hubmast und den Anschraubgabeln haben die T466BIZA in der SMP-Version zwei Besonderheiten. Zum einen besitzen sie ein doppelseitig wirkendes Druckbegrenzungsventil für absoluten Gleichlauf der Gabeln. Zum anderen ist die Ladungssicherung individuell gestaltet. Die Idee dazu hatte der KAUP-Service, der in der Vergangenheit regelmäßig mit nach hinten verschobenen Lastschutzgittern konfrontiert war. Nun verfügen die Zinkenverstellgeräte bei SMP über Lastschutzgitter T479.2 mit Flachstählen als vertikale Streben sowie Gabelzinken mit hochgezogenen Gabelrücken, der bis zum oberen Ende des Lastschutzgitters reicht. Ein Ansatz, der auch den langjährigen KAUP-Kunden SMP überzeugt. „Wir finden die Lösung absolut super“, sagt Michael Hofmeister, Wareneingangsleiter bei SMP. „Sie schützt unsere Produkte und Stapler.“